Erste Baulandkonferenz der Allianz für Wohnen
Baulandmobilisierung ist Voraussetzung für Schaffung bezahlbaren Wohnraums

Allianz für Wohnen

Am 17. Mai 2018 hat in Darmstadt die erste von drei geplanten regionalen Bauland- und Infrastrukturkonferenzen stattgefunden. Der Fokus dieser Veranstaltung lag auf Südhessen, während die folgenden Konferenzen am 24. August in Gießen auf Mittelhessen und voraussichtlich Anfang 2019 in Frankfurt auf den Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main ausgerichtet sind.

Unter dem Motto „Allianzen für die Region“ lud Staatsministerin Priska Hinz zur ersten Regionalen Bauland- und Infrastrukturkonferenz ein. Die Konferenzen sind Teil des Masterplans Wohnen in Hessen. In der im Rahmen der Allianz für Wohnen gebildeten Arbeitsgruppe zur Planung und Gestaltung der Baulandkonferenz hat auch der VdW südwest in Person von Justiziar Stephan Gerwing mitgewirkt.

Ziel der Auftaktveranstaltung in Darmstadt war es, ein gemeinsames Verständnis der wohnungspolitischen Herausforderungen in Südhessen diskutieren und neue Aktivitäten anstoßen. Die Veranstaltung richtete sich an Vertreter der Stadt Darmstadt und der vier Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße und Odenwald mit ihren Kommunen, an deren Fachämter, Aufsichts- und Genehmigungsbehörden, an regionale Wohnungsbauunternehmen, öffentliche wie private Bestandshalter von Liegenschaften, an Vertreter der Industrie- und Handelskammern, von Hochschulen sowie Sozialverbänden. Mit der Konferenz verfolgt das Land Hessen das Ziel, das gemeinsame Verständnis wohnungspolitischer Herausforderungen und Ansätze für ein abgestimmtes Vorgehen von kommunalen Gebietskörperschaften und dem Land Hessen zu unterstützen.

In einer einleitenden Diskussionsrunde, unter anderem mit Ministerin Hinz, stellte VdW-Verbandsdirektor Dr. Axel Tausendpfund die Sicht der Dinge des VdW südwest dar und motivierte dazu, einen Gleichlauf von städtischen und ländlichen Regionen bei der Baulandmobilisierung noch stärker als bisher in den Blick zu nehmen. Die Sichtweise der Praxis stellte der Geschäftsführer der gewobau Rüsselsheim, Torsten Regenstein, am Beispiel der kommunalen Vorgehensweise in Rüsselsheim am Main da. Vom Institut für Wohnen und Umwelt stellte Geschäftsführerin Dr. Monika Mayer anhand einer aktuellen Studie konkrete Zahlung für die Wohnraumbedarfe in Südhessen vor, während Camillo Huber-Braun, Dezernatsleiter für die regionale Siedlungs- und Bauleitplanung beim Regierungspräsidium Darmstadt, Entwicklungsperspektiven und -potenziale für Südhessen aufzeigte. Dr. Christian Hey, Abteilungsleiter im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, portraitierte den aktuellen Stand der Entwicklungen in der Allianz für Wohnen und stellte die bisherigen Ergebnisse vor. In drei abschließenden Themengruppen konnten die zahlreichen Konferenzteilnehmer mit Experten und Fachleuten zu den Themen „Siedlungsstruktur/Freiraum/Städtebau“, „Nahmobilität“ und „Infrastruktur“ diskutieren.

Die nächste regionale Bauland- und Infrastrukturkonferenz findet am 24. August 2018 in Gießen statt und wird die regionalen Verhältnisse in Mittelhessen beleuchten.

Foto: Umweltministerin Priska Hinz in der Diskussion mit Barbara Akdeniz (Sozial- und Umweltdezernentin Darmstadt) und Dr. Axel Tausendpfund; © Wulfila Walter

Gerwing, StephanIhr Ansprechpartner
RA Stephan Gerwing

Justiziar
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