Fuldaer Spar- und Bauverein eG125 Jahre Fuldaer Spar- und Bauverein eG
Große Jubiläumsfeier mit zahlreichen Gästen

„Gemeinsam Geschichte betrachten und daraus gemeinsam Zukunft gestalten“ - unter diesem Motto feierte der Fuldaer Spar- und Bauverein am 10. April 2018 sein 125-jähriges Bestehen. In festlichem Ambiente blickten über 80 geladene Gäste auf die Historie des Vereins zurück. Vorstandsmitglied Rainer Diegelmann begrüßte die Anwesenden und erklärte: „Wir möchten mit Ihnen einen Rückblick in die Vergangenheit machen sowie einen Blick in die Zukunft werfen."

„Wir sind natürlich stolz auf uns“, sagte Vorstandsmitglied Lothar Eich am Ende seiner Zeitreise in die 125-jährige Geschichte der Genossenschaft. Aktuell besitze der Fuldaer Spar- und Bauverein 81 Miethäuser und 551 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 38.160 Quadratmetern. Außerdem zählen 194 Garagen und eine Gewerbeeinheit zum Bestand. Die Objekte befinden sich alle im Fuldaer Nordend, in unmittelbarere Nähe zueinander – ein Vorteil, den nicht nur die Mitglieder, sondern auch die fünf Mitarbeiter der Geschäftsstelle zu schätzen wissen. Der vorerst letzte Neubau wurde 2014 bezugsfertig, aber „wir würden uns gerne weiterentwickeln“, so Eich weiter. „Auch für die Zukunft haben wir Neubauprojekte ins Auge gefasst.“

Günstigen Wohnraum zu bekommen, ist heute ebenso wichtig wie bereits vor 125 Jahren, erklärte Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, denn: „Fulda boomt, und die Mieten steigen rasant.“ „Das Sanierungsprojekt in der Leipziger Straße 54 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Sie auch die Zukunft stets im Blick haben“, so Tausendpfund weiter. In dem denkmalgeschützten Gebäude entstanden nach einer Komplettsanierung 56 Studentenappartements mit eigenen Bädern und Pantryküchen, die zunächst für 20 Jahre über einen Generalmietvertrag mit dem auch für Fulda zuständigen Studentenwerk Gießen vermittelt werden.

Wege, hohen Mieten aus dem Weg zu gehen, will die Genossenschaft auch zukünftig realisieren: „Unsere Gründerväter haben sich zur Aufgabe gemacht, bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zu schaffen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaft, Stephan Herzog. Das gelingt auch heute noch: Im Durchschnitt zahlen die Mitglieder der Genossenschaft eine Kaltmiete von 4,50 Euro pro Quadratmeter. „Das schafft man nicht, wenn man nur auf die Rendite aus ist.“

„Das Zusammengehörigkeitsgefühl unserer 590 Mitglieder ist sehr groß. Da wir eine gewachsene Mieterstruktur haben, kennt man sich“, berichtet die Geschäftsstellenleiterin Birgit Knobel. „Die Anwohner schätzen, dass wir immer zu erreichen sind und uns bei Problemen kümmern. Auf der anderen Seite setzen sich ältere Mitglieder zum Beispiel für die Einhaltung der Hausordnung ein. Unser großer Vorteil ist, dass wir mit unserer Geschäftsstelle quasi ,mittendrin‘ im Geschehen sind, sodass es eine wirklich gute Zusammenarbeit gibt. Deshalb haben wir als kleines Dankeschön neben der Jubiläumszeitung auch einen Schlüsselanhänger aus Filz an alle unsere Mieter mit der Aufschrift ,In Fulda Zuhause‘ und ,Fuldaer Spar- und Bauverein eG‘ verteilt.“


Foto oben: Gruppenbild der Gremienmitglieder und Mitarbeiter. © it&media_fulda
Fotos unten: © Ernst Neidhardt cre art (mitte), Fuldaer Spar- und Bauverein eG
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