Rheinland-Pfalz
Kongress Sicherheit und Stadtentwicklung


Sicherheit & Stadtentwicklung, InnenministerLewentzWas Städte für die Sicherheit ihrer Bewohner tun und welche Rolle bauliche Gegebenheiten dabei spielen können, wurde am 12. August 2019 beim Kongress für Sicherheit und Stadtentwicklung diskutiert. Das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz hatte nach Kaiserslautern geladen, um neue Lösungen vorzustellen und diese mit den Teilnehmern in verschiedenen Workshops zu entwickeln.

Die gut 200 Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, den Kongress für Sicherheit und Stadtentwicklung zu besuchen und sich dort über innovative Lösungen in der Kriminalprävention zu informieren. Die Zielgruppe der Veranstaltung waren fachlich Interessierte, Mitarbeiter von Kommunen sowie Vertreter der Polizei. In insgesamt fünf Workshops wurden gemeinsam mit Experten Lösungsansätze diskutiert und verschiedene Präventionsmaßnahmen vorgestellt. Vorab stellten bundesweit renommierte Experten den Besuchern innovative Lösungen vor und berichteten von aktuellen Maßnahmen, die bei den Bürgern unter anderem das subjektive Sicherheitsgefühl stärken sollen.

Der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern, Dr. Klaus Weichel, begrüßte die Teilnehmer und betonte, wie wichtig Sicherheit in der Stadt- und Gebietsplanung seien, um Angsträume gar nicht erst entstehen zu lassen. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz pflichtete Weichel bei, dass sicheres Leben in Stadt und Land nicht rein objektiv zu bewerten seien: „In der Kriminalstatistik haben wir im vergangenen Jahr die beste Sicherheitslage seit Jahrzehnten in Rheinland-Pfalz gehabt. Im ersten Halbjahr 2019 hat sich diese noch einmal verbessert“, sagte Lewentz. Des Weiteren bedankte sich Lewentz bei der rheinland-pfälzischen Polizei für die gute Zusammenarbeit und deren Engagement, welches zur positiven Bilanz beigetragen habe. Professor Dr. Carsten Kühl, wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), forderte eine stärkere Zusammenarbeit aller Akteure, wie beispielsweise der Wohnungswirtschaft, Ordnungsämter und Vereine, um sowohl die Sicherheit als auch das Sicherheitsempfinden bei den Bürgern zu stärken. Im Anschluss berichtete Brigitte Rottberg, die im Bereich Projekt- und Eventmanagement tätig ist und als Organisationsberaterin deutschlandweit bei Großveranstaltungen hinzugezogen wird, welche Hürden es für die Planer bei der Organisation von Stadtfesten, Umzügen oder Konzerten im Vorfeld zu nehmen gilt.

Foto: Innenminister Roger Lewentz bei seiner Ansprache
 

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