Positionspapier veröffentlicht
Verbände positionieren sich gemeinsam zum Stellenwert der Städtebauförderung

Anlässlich des Tages der Städtebauförderung 2018 haben mehrere Verbände, darunter auch der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) und der als BAG des GdW organisierte Bundesverband „Die Stadtentwickler“, in dem beiliegenden Papier auf die Bedeutung der Städtebauförderung für die nachhaltige Stadtentwicklung und den Wohnungsbau aufmerksam gemacht. Das Papier versteht sich als Signal und Ermutigung an die Politik, die bewährten und erfolgreichen Programme der Städtebauförderung fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

StädtebauAm 5. Mai 2018 fand zum vierten Mal bundesweit der Tag der Städtebauförderung statt. Diesen Tag nahm der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) gemeinsam mit neun weiteren Verbänden zum Anlass, um die Bedeutung der Städtebauförderung hervorzuheben. Fach- und Branchenverbände der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Stadtentwicklung, Architektur, räumlichen Planung, des Handwerks und Baugewerbes sowie des City- und Stadtmarketings würdigten in ihrer Positionierung die Städtebauförderung als zentrales Instrument einer nachhaltigen Stadtentwicklung.

Vor vier Jahren wurde durch das Bundesbauministerium, die Länder, den Deutschen Städtetag und den Deutschen Städte- und Gemeindebund der Tag der Städtebauförderung ins Leben gerufen. Dieser sollte den Einsatz der Fördermittel für Bewohner und Politiker sichtbar machen, den Austausch befördern und den Einsatz der Akteure vor Ort anerkennen. Auch in diesem Jahr zeigten Kommunen aus ganz Deutschland ihre Projekte bei Stadtteilführungen, Tagen der offenen Tür oder aber auch bei Fachveranstaltungen.

Auch in Zukunft werden die Herausforderungen der Stadtentwicklung immer komplexer. Zu den klassischen Aufgaben der Städtebauförderung gehören Stadtreparatur, städtebauliche Aufwertung sowie Instandsetzung und Erneuerung der städtischen Infrastrukturen. Daneben spielen aber auch die energetische Stadterneuerung, die Gestaltung der Klimaanpassung sowie die Bewältigung der sozialen Spaltung eine wichtige Rolle. Der demografische Wandel und die Integration gewinnen ebenso wie die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Gerade deswegen ist Kontinuität in der Problembewältigung erforderlich, die die Städtebauförderung bietet. Durch diese lassen sich Instrumente bündeln, qualifizieren und Quartiere stärken.

Foto: © Udo Koranzki

Knapp, Laura-SophieIhre Ansprechpartnerin
Laura-Sophie Knapp

Planung, Technik, Energie, Klimaschutz
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