WBG FrankfurtVerabschiedung
Ein Berufsleben im Dienste der Wohnungswirtschaft

Ende Juli wurde Wolfgang Hoffmeister von der Wohnungsbaugenossenschaft in Frankfurt am Main eG in den Ruhestand verabschiedet. Von stolzen 49 Berufsjahren war Hoffmeister 38 Jahre in der Wohnungswirtschaft aktiv. Dies zeigt, mit wie viel Freude er sich dort engagiert hat.


WBG FrankfurtMit ihren etwa 650 Wohnungen und rund 700 Mitgliedern beweist die Wohnungsbaugenossenschaft in Frankfurt am Main eG, dass die Genossenschaftsidee – auch und gerade in der Wohnungswirtschaft – zeitgemäß und konkurrenzfähig ist. Die WBG ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass die Genossenschaftsidee auch 200 Jahre nach der Geburt des „Erfinders“ alles andere als antiquiert ist. Neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum widmet sie sich auch den anderen aktuellen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft – seien es Fragen der Energieeinsparung, der damit verbundenen Modernisierung oder auch Fragen der Mobilität in der Zukunft.

Zeit seines Berufslebens verkörpere Wolfgang Hoffmeister, so Claudia Brünnler-Grötsch, Vorstand des VdW südwest, in Ihrer Grußrede, die Grundprinzipien des Genossenschaftsgedankens – die Förderung der Mitglieder, die Selbstverwaltung und die Selbstverantwortung, basierend auf dem Leitgedanken der solidarischen Selbsthilfe. Er engagierte sich sozial in vielfältiger Weise, so zum Beispiel im „Projekt Familiensinn“ am Naxosgelände in Frankfurt. Auch im Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft war Hoffmeister viele Jahre im Fachausschuss für Genossenschaften aktiv.

Die Wohnungsbaugenossenschaft in Frankfurt am Main eG kann sich glücklich schätzen, verliert sie Wolfgang Hoffmeister doch nur als hauptamtliches Vorstandsmitglied. Als ehrenamtliches Mitglied des Vorstands wird er sich auch im Ruhestand für die Belange der Genossenschaft und ihrer Mitglieder einsetzen.

Foto oben: Claudia Brünnler-Grötsch (l.) und Andrea Steinheimer vom VdW südwest zählten zu den zahlreichen Gästen; © VdW südwest

Berger, MatthiasIhr Ansprechpartner
Matthias Berger


Politischer Referent
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